Heiko Müller – Glades

Feinkunst Krüger ist extrem stolz vom 07.09. bis zum 27.09.2014 die neuen Arbeiten des Hamburger Künstlers Heiko Müller in seiner ersten Einzelausstellung bei sich präsentieren zu dürfen.

>> Bilder der Vernissage

Die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Galerie dauert nun schon über 10 Jahre an und in dieser Zeit hat Müller bereits an 18 Ausstellungen oder Messebeteiligungen der Galerie teilgenommen. Des Weiteren ist Müller zusammen mit dem Galeristen Initiator und Kurator der erfolgreichen „Don’t Wake Daddy“ – Ausstellungen, mit der sie es geschafft haben die Welt des amerikanischen Pop Surrealism nach Europa zu bringen.

Seit der ersten Zusammenarbeit im Jahr 2003 hat sich viel getan. Müller stellt mittlerweile weltweit aus, hat Galerien in den USA, Italien und Spanien und ist in unzähligen Publikationen vertreten (eine kleine Auswahl finden sie in der Vita) und hat Sammler auf der ganzen Welt.

Umso erstaunlicher ist es, dass er bisher keine Einzelausstellung in seiner Stammgalerie hatte, aber nach langem Zureden ist es dem Galeristen gelungen Müller zu dieser Einzelausstellung zu bewegen. Müller hat auch in Hamburg eine große Anzahl an Bewunderern und Sammlern und zeigt in dieser Ausstellung die größte Anzahl seiner Werke die es je zu sehen gab.

Zur Vernissage am Samstag den 06. September 2014 ab 20.00 Uhr laden wir herzlich ein.


Heiko Müller ist fasziniert von der Maltechnik der flämischen Meister und der französischen Impressionisten, zählt aber auch abstrakte Expressionisten wie Cy Twombly zu seinen Vorbildern.

In der Ausstellung „Glades“ (deutsch für: Lichtung oder Waldwiese) zeigt Müller die Werke die seiner Liebe zum Entdecken von Landschaften und Natur und deren dunklen Seiten am nächsten kommen.

Müllers Themenmix erstreckt sich von teils wunderbar alt wirkenden, romantischen Bilder von Rehen, Bären und röhrenden Hirschen in Berglandschaften, Rehköpfen auf Wandersmännern oder Bäumen mit Vogelköpfen als Baumkrone und Frucht bis hin zu fiktiven Portraits von Jägern und Freiheitskämpfern die ihren Zwist mit einem Lichtschwert oder mit überdimensionalen Geweihen austragen.

Seine Arbeiten wirken wie Hommagen an die Romantik und Farbenfreude der Impressionisten. Dies ist aber nur ein Teil seiner Einflüsse, denn auch seine Liebe zu Comics und frühen Illustrationen gibt seinen Werken eine ganz besondere Handschrift, immer etwas psychedelisch doch immer auch mit einem Augenzwinkern.

Müllers S/W-Arbeiten hingegen wirken wie Negative von Fotografien, sie spielen mit der Wahrnehmung des Betrachters und mit unseren Ängsten vor dem Dunklem und Bösen in der Natur und im Menschen.

Gemein ist den Schöpfungen von Heiko Müller der Moment der Überraschung und der fast erzwungenen tieferen Ergründung, denn kaum eines seiner Werke ist beim ersten Betrachten vollständig ergründbar, stets gibt es noch weitere Details zu entdecken.

Patrick Sabin