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DAWN OF THE LIVING

mit Arbeiten von

Fritz Bornstück - Damien Deroubaix - Philip Grözinger -  Stefanie Gutheil - Ruprecht von Kaufmann - Andrey Klassen - Fee Kleiss - Sebastian Meschenmoser - Monika Michalko - Jan Muche - Manfred Peckl - Paul Pretzer - Anna Steinert - Daniel M Thurau - Marlon Wobst
 

Vom 06. bis zum 26. September 2020 präsentiert die Galerie Feinkunst Krüger eine, von Fritz Bornstück zusammen getragene, Malereiausstellung erster Klasse. Viele der Künstler*innen sind in Berlin ansässig, aber auch Gäste aus Paris, Barcelona oder Dresden zeigen ihre Werke. Zu sehen sein werden Malereien und Skulpturen die  ich mit alptraumhaft Schönen beschäftigen.

Die Klänge der Vorband sind schon zu hören, während die Liebenden in der verwüsteten Honeymoon-Suite ein Rude  wakeningdurchleben. Verbrannt sind die Bäume, gekippt ist der Teich und die Apokalyptische Landschaft bebt unter  hren brennenden Schloten [...]

Zur Vernissage am Samstag den 05. September laden wir herzlich ein.

Bitte buchen sie ,ab dem 28. August,auf der Webseite ihren Termin für die Eröffnung.

Dawn of the Living versammelt 15  Positionen zeitgenössischer Malerei, die sich mit Figuration und dem Unheimlichen auseinandersetzen. Motive aus Klassikern des Genres Horror schwingen hier genauso mit wie die schlichte Faszination am alptraumhaft Schönen.

Auch wenn die Ausstellung thematisch geführt ist, bleibt sie als Ganzes ästhetisch heterogen und lebendig, vor allem was den Bezug zur Malerei angeht.

Philip Grözinger und Stefanie Gutheil schlagen härter zu, während Paul Pretzer und Sebastian Meschenmoser in eher altmeisterlicher Manier an die Leinwand gehen. Bei Fee Kleiss und Anna Steinert löst sich die Malerei von der Leinwand und steht uns als Objekt gegenüber. Die Bilder von Damien Deroubaix, Ruprecht von Kaufmann, Manfred Peckl und Fritz Bornstück sind von Collage durchsetzt und die Materialien verselbständigen sich.

In Marlon Wobsts, Daniel M Thuraus und Monika Michalkos sehr persönlichen Arbeiten auf Leinwand begegnen wir Figuren in Räumen, die vor farblich abstrakter Fremdheit vibrieren. Bei Jan Muches psychedelisch-geometrischen Architektur-Tusche-Bildern schließlich sind wir in der totalen Auflösung angekommen, ganz im Gegensatz zu Andrey Klassens Papierarbeiten, wo feine Tuschen zu bizarren Erzählungen verlaufen.

Wir tasten ein großes Spektrum an verschiedenen künstlerischen Haltungen und Prozessen ab, die miteinander in Verbindungen stehen. Die Künstlerinnen leben größten Teils in Berlin und haben dort und andernorts in verschiedensten Kombinationen schon des öfteren Ausstellungen gemacht. Doch das ist eine andere Geschichte [...] und was uns hier eint, ist die bloße Freude am Schrecklichen.

„Det er uhyggeligt!“ (~dänisch für „Das ist Unheimlich!“), wie die Tellerwäscher in Geister, der Fernsehserie von Lars  von Trier in jeder Folge sagen, wenn sie das Geschehen kommentieren.

Die Künstler*innen wurden eingeladen von Fritz Bornstück.